Ordination Dr. Flick - 1070 Wien [Kontakt]
 
zurück zur Hauptseite..
Homöopathie
Akupunktur
Mayr-Kuren
Homöopath. Akuttherapie
Psychosomatik
Medizinischer Werdegang
Publikationen
Links
Kontakt

HOMÖOPATHISCHE AKUTTHERAPIE

Akute Krankheitsbilder können vom homöopathischen Arzt in den meisten Fällen erfolgreich behandelt werden. Im folgenden werden jeweils 3 typische Arzneien für einfache Beschwerden mit den sie anzeigenden Symptomen aufgeführt.

Falls Sie bei sich oder eventuell Ihren Kindern diese Arzneien bei einzelnen Beschwerden einsetzen, so beachten Sie bitte immer:

Selbstbehandlung kann den Arzt nie ersetzen!!!

Die zu den einzelnen Diagnosen angeführten Arzneien stellen immer nur einen kleinen Teil der bei dieser Beschwerde möglichen Arzneien dar. Die im einzelnen Fall genau passende Arznei kann nur der homöopathische ArztIn auf Grund der bestehenden Symptome feststellen!

FIEBERHAFTE INFEKTE

Aconit (Sturmhut)

plötzlicher, heftiger Beginn Auslösung: kalter Wind
großer Durst, hohes Fieber, Unruhe und Angst
Schlimmer vor Mitternacht, durch trockene Kälte
Besser in der frischen Luft, durch Schwitzen, beim Liegen am Rücken
trockene, heiße Haut ohne Schweiß

Belladonna (Tollkirsche)

Plötzlicher Beginn und plötzliches Ende des Fiebers, Schwitzen mit heftigen, brennenden Schmerzen
Auslösung durch Luftzug, v.a. bei unbedecktem Kopf, kalten Wind
Verschlimmerung nachts, nach Mitternacht, durch Hinlegen
Besserung durch Ruhe, aufrechtes Sitzen oder Stehen, warmes Zimmer
Haut ist rot, trocken, brennend heiß, Gesicht rot und heiß,
Hände und Füße kalt
Unruhe, sieht Geister, Gespenster, schreckt hoch

Ferrum phosphoricum (Eisenphosphat)

allmählicher Beginn der fieberhaften Erkrankung
das Kind ist trotz hohen Fiebers lustig und fidel,
keine markanten Verbesserungen oder Verschlimmerungen

SCHNUPFEN

Cepa (Küchenzwiebel)

wundmachender Fließschnupfen mit mildem Tränenfluß
schlimmer im warmen Raum, durch nasse Füße, feuchtes Wetter, abends
besser in der frischen Luft
Absonderung reichlich, wässrig
häufiges heftiges Niesen geruchsempfindlich

Quillaya

unspezifisches Mittel am Beginn von Erkältungskrankheiten mit Fließschupfen ohne charakteristische Modalitäten. Wenn sofort gegeben, kann es den vollen Ausbruch verhindern.

Nux vomica (Brechnuß)

empfindlich und reizbar
schlimmer durch Kälte, Wind,eingeatmete Luft, Zugluft, Abdecken
besser durch feuchtes Wetter, Einhüllen des Kopfes
Absonderungen wässrig, wundmachend
Niesen am Morgen, häufig, heftig, beim Entblößen
Fließschnupfen morgens nach dem Aufstehen und tagsüber, nachts Stockschnupfen
verstopfte Nase trotz Fließschnupfen
Verlangen nach Fett, stark gewürzten Speisen, Kaffee, Stimulantien

HEUSCHNUPFEN

Euphrasia officinalis (Augentrost)

milder Fließschnupfen mit wundmachendem Tränenfluß
schlimmer in der Sonne, im Wind, warmer Raum, abends
besser in der frischen Luft
vor allem sind die Augen betroffen!

Sabadilla (Läusekörner)

stechender, zusammenziehender Kopfschmerz über den Augen, rote Lidränder
brennender Tränenfluß, Niesen gefolgt von Tränenfluß
Tränenfluß beim Gähnen
Verstopfung mal des einen, mal des anderen Nasenloches
Nasenjucken, reibt sich die Nase
krampfartiges Niesen mit laufender Nase (stärkster Niesreiz von allen)
schlimmer in kalter Luft, im Frühling
besser in der Wärme
rote Flecken im Gesicht, Hitze des Gesichts
Trockenheit und Kratzen im Hals, ständiger Reiz zu Räuspern
kälteempfindlich, Hitze des Kopfes ohne Durst

Natrium muriaticum (Kochsalz)

wunde Augenlider, Jucken im inneren oder äußeren Augenwinkel
Ekzeme um die Augen
reichliches, klares Nasensekret, Sekret rinnt auch in den Hals hinunter
Kratzen und Trockenheit im Rachen.
Schnupfen mit Husten, Kehlkopentzündung
schlimmer am Meer, durch Entblößen des Kopfes, heißes Wetter, Sonne
besser nach Schweiß,
Niesen anfallsweise, durch Entblößen
Nase schmerzhaft bei Berührung, beim Schneuzen, vorallem an der Nasenwurzel
Jucken der Nasenflügel, schorfige Nasenlöcher
Fieberblasen, Riß in der Mitte der Unterlippe, wunde Mundwinkel
Durst auf große Mengen

Husten

Auch bei den unterschiedlichen Hustenformen sollte immer ein Arzt zugezogen werden, um eine eventuelle gröbere Gefährdung – etwa durch eine Lungenentzündung – ausschließen zu können.

Bryonia (Zaunrübe)

mürrisch, abweisend, will in Ruhe gelassen werden
Schleimhäute sehr trocken
stechende Schmerzen! schreit vor Schmerzen beim Husten
hält beim Husten die Brust oder den Kopf mit den Händen
Lippen trocken und rissig, Stuhl hart und trocken
harter, trockener, schmerzhafter Husten, rechtsseitig
schlimmer durch Bewegung, tagsüber, tiefes Atmen, Heben der Arme,
besser in Ruhe, durch Druck, Liegen auf der schmerzhaften Seite, im Freien
Schmerzen in entfernten Körperteilen beim Husten
starker Durst auf große Mengen!

Phosphor (gelber Phosphor)

Überempfindlichkeit der Sinne, unruhig, ängstlich, vorallem beim Alleinsein
tiefe, heisere Stimme, Brennen in den Atemwegen
quälender, schmerzhafter Husten, hält die Brust mit den Händen, anfallsweise, muß sich aufsetzen
schlimmer beim Liegen auf der linken Seite und am Rücken, beim Gehen im Freien, nach dem Essen, durch starke Gerüche, kalte Luft, kalte Getränke
besser durch Drehen auf die rechte Seite, durch Bewegung
großer Durst, Verlangen nach kalten Getränken

Drosera (Sonnentau)

krampfhafter, heftiger Husten, schmerzhaft, erschöpfend, tief mit heiserer Stimme
Hustenanfälle folgen schnell aufeinander, Erstickungsgefühl
erwacht nachts durch den Husten, hält die Brust beim Husten, greift sich an den Hals
schlimmer abends, nach Mitternacht, beim Niederlegen, im warmer Raum, durch Lachen, nach dem Essen und Trinken
besser beim Gehen, Halten der Magengrube, durch frische Luft
Trockenheit, Irritation, Kitzeln und Zusammenschnürung im Kehlkopf

VERDORBENER MAGEN

Nux vomica (Brechnuß)

Magendruck 1–2 Stunden nach dem Essen, Folge von zuviel, zu schwerem Essen, Alkohol, Nikotin. Aber auch Folge von nervlicher Anspannung, Aufregung, Ärger. Kann nicht erbrechen. Krampfhafte Verstopfung mit erfolglosem Drang.

Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung. Kopfschmerz begleitet die Verstopfung.
Verlangen nach Reizmitteln und Fleisch.
Frostige, sehr kälteempfindliche Naturen.
reizbar, unruhig, kann nicht abschalten.

Antimonium crudum (schwarzes Schwefelantimon)

Folge von Überessen, wirksam bei Magen-Darm-Leberleiden auf Grund von Verdauungsträgheit. Darmkoliken, Durchfall mit unverdauten Stühlen. Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung (etwa bei alten Menschen).
Mürrisch. Aufstoßen mit Speisengeschmack, erschöpfendes Erbrechen.
Leitsymptom: weiße Zunge, wie angestrichen.

Rissige Haut und Mundwinkel.
Unverträglich sind besonders Milch und Saures, Gebäck und Fettes
Kalte Bäder und Sonne werden gleichermaßen schlecht vertragen.
Gemüt: mürrisch, schwach, erschöpft, Kinder wollen nicht berührt werden.
Erwachsene oft sentimental, romantisch.

Pulsatilla (Kuhschelle)

Magenbeschwerden nach zu fettem und zu schweren Essen.
Kein Durst.
Schlimmer im warmen Raum, durch Ruhe, in der Sonne, Sommerhitze
Besser durch Bewegung in der frischen Luft
Gemüt empfindlich, anhänglich, schnell zu Tränen gerührt.
Wechselhafte Symptome, auch Stuhl wechselhaft im Aussehen.

VERLETZUNGEN

Achtung!!! Bei Verletzungen muß auf jeden Fall vorest eine fachgerechte Wundversorgung erfolgen. Die homöopathischen Arzneien sind nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung dieser Behandlung im Sinne einer besseren und schnelleren Wundheilung zu verstehen.

Arnica (Bergwohlverleih)

Für alle offenen und stumpfen Traumen (Prellungen, Quetschungen), egal welches Gewebe betroffen, auch Folge von länger zurückliegenden Verletzungen. Auch nach Operationen. Schockarznei. Stoppt die Blutungstendenz.
Folge von Überanstrengung(schwere körperliche Arbeit). Kann sich kaum davon erholen.

Schlechter durch Berührung – Patient lehnt die Untersuchung ab - durch Bewegung, Erschütterung, nachts.
Besser durch Ruhe, Kopftieflage.

Symphytum (Beinwell)

Wichtigstes Mittel nach Frakturen!!!
Verbessert die Callusbildung beschleunigt die Heilung
Folgt dabei auf Arnica
4 Wochen lang 3x tgl. in niederer Potenz
auch schmerzhafte Verletzungen der Knorpel und des Periosts
Hauptmittel bei stumpfen Augenverletzungen!

Calendula (Ringelblume)

Wichtig bei entzündeten Schürfwunden!
Beugt Infektionen vor. Kann Entzündung der Wunden verhindern

Eiternde Wunden

Wenn sich Wunden langsam schließen
fördert die Granulation
Hauptmittel bei Risswunden (auch Muskeleinrisse)
Teilweise heftige Schmerzen
Auch als Salbe gut geeignet

 

Flick-Ord.at - Ordination Dr. Reinhard Flick, A-1070 Wien Mar.2015 [Kontakt] [Impressum & Rechtshinweise]