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Kinderwunsch

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Nadja, 27 Jahre alt, Erstordination 1999, Diagnose: anovulatorische Zyklen, polycystische Ovarien
Bis zum Sommer 1998 hatte sie keine natürliche Menstruation. Von 1988 bis 1995 nahm sie die Pille. Nach dem Absetzen blieben die Menstruation wieder aus. Seit einer Akupunkturserie vor einem Jahr hat sie nun alle 6 bis 8 Wochen eine Menstruation. Laut gynäkologischen Befunden finden keine Ovulationen statt.
Als Kind hatte sie häufig Gerstenkörner. Ihre Haut ist im Winter trocken und reißt bisweilen ein. Die Nägel weisen deutliche weiße Flecken auf.
Nadja bezeichnet sich als nicht sehr selbstständig, überlässt unangenehme Dinge gern anderen. Sie verkauft sich unter ihrem Wert, denkt negativ, Misserfolge ziehen sie runter.
Einmal hatte sie eine depressive Phase, in der weinte sie viel. In einer kurzen Psychotherapie wurde es schnell besser. Ihr Mann ist fünfzehn Jahre älter, erfolgreicher Manager in der Privatwirtschaft.
Als Kind war sie brav, angepasst, überreif für ihr Alter. Sie traute sich nicht mit anderen Kindern zu spielen, saß lieber bei den Erwachsenen.
Oft träumte sie davon, dass sie jemand mit einem Messer töten will, erwachte dann schreiend. Auch im Alltag hat sie Angst vor Messern. Es könnte jemand kommen und sie angreifen. Häufig lacht sie im Schlaf.
Die Patientin litt jahrelang an Verstopfung. Oft hatte sie zwei Wochen keine Entleerung.
Schlaf ist gut, sie redet oft im Schlaf, früher schrie sie auf.

Analyse:

Markantestes Symptom ist die Furcht vor Messern, die sich auch in den Träumen ausdrückt. Bezieht man die spezielle Form der Verstopfung, die rissige Haut im Winter, die gefleckten Nägel, das Lachen im Schlaf mit ein, außerdem die Obstipation seit der Pubertät und die Gerstenkörner, so bleibt Alumina die einzige Arznei, die alle diese Symptome abdeckt.
Nadja erhält Alumina LM VI.
Daraufhin kommt die nächste Menses nach fünf Wochen. Sie ist sehr schwach. Der Stuhl ist besser: zwei bis drei Wochen lang hatte sie täglich Stuhl. Auch energiemäßig fühlt sie sich sehr gut. Jetzt erhält Alumina M (C1000).
Nach der Arznei hatte sie am ersten Abend wieder einen Traum, es wolle sie jemand umbringen. Das alte Thema kommt wieder, doch diesmal erlebt sie es als weniger bedrohlich. Psychisch geht es ihr sehr gut. Sie ist gelassener, ruhiger. Alleinsein macht ihr nichts aus.
Die Patientin übersiedelt mit ihrem Mann aus beruflichen Gründen ins Ausland. Wir vereinbaren die Wiederholung von Alumina M im Abstand von etwa zwei Monaten und telefonischen Kontakt. Zu diesem Zeitpunkt wissen wir beide nicht, dass Nadja schon seit vier Wochen schwanger ist.
Ihr Sohn erblickt im Jänner .2000 das Licht der Welt. Er ist ein gesunder kräftiger Junge, der sich prächtig entwickelt. In den Folgejahren entband sie noch zwei weitere gesunde Kinder.

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